Ein Kunde zahlt 100 €. Shopify Payments zieht 3 € Bearbeitungsgebühr ab, sodass 97 € auf dem Bankkonto eingehen. Wenn Sie den Bankeingang als Umsatz über 97 € verbuchen, verschwindet die Gebühr und der Umsatz wird zu niedrig ausgewiesen. Wiederholt sich dieser Fehler einen Monat lang, fehlen in Ihren Büchern sowohl Umsätze als auch die Kosten ihrer Zahlungsabwicklung.

Dieses vereinfachte Beispiel behandelt die 100 € vollständig als Umsatz, ohne Steuern oder weitere Anpassungen. Die 3 € sind eine Beispielgebühr und kein angegebener Shopify-Tarif.

LedgerLeaf Pro hilft Ihnen, die Buchung anhand der Auszahlungsbelege direkt im Shopify-Adminbereich vorzubereiten. Sie prüfen die Zahlungsvorgänge, exportieren die zugehörigen Daten und erstellen daneben die Verkaufsdatei. Ihre Buchhaltung erhält einen erklärten Bankeingang statt einer weiteren Zahl, die sie erst untersuchen muss.

Warum Bankdaten und native Berichte Arbeit offenlassen

Die Bankdaten zeigen die eingegangenen 97 €. Sie erklären weder den Abzug von Shopify noch die Bestandteile der Kundenzahlung.

Shopify weist Gebühren in seinen Auszahlungstransaktionen aus. Die Schwäche liegt in der Aufbereitung dieser Belege. Auszahlungsdetails, Umsatzberichte und Bankeingänge erfüllen unterschiedliche Zwecke. Sie müssen daraus weiterhin eine brauchbare Unterlage für Ihre Buchhaltung zusammenstellen. Eine selbst erstellte Tabelle schafft zusätzlich Raum für vermischte Datumsangaben, überschriebene Formeln und doppelt erfasste Gebühren.

LedgerLeaf vereint Auszahlungsberichte und anpassbare Verkaufsexporte in einer App. Die Vorbereitung wird einfacher, weil Sie im Shopify-Adminbereich bleiben, kein separates externes Konto benötigen und die Verkaufstabelle nicht jeden Monat neu aufbauen müssen.

Die Gebührenbelege in LedgerLeaf vorbereiten

Mit einem Bankeingang beginnen

Öffnen Sie Payouts in LedgerLeaf Pro und prüfen Sie die Shopify-Payments-Vorgänge zum betreffenden Bankeingang. Exportieren Sie die Auszahlungsdaten. Halten Sie Auszahlungsreferenz, Währung und Datum zusammen mit Ihrer Banknotiz fest. Notieren Sie das Eingangsdatum bei der Bank separat, falls die Überweisung später ankam.

Erstellen Sie für unser Beispiel anhand der exportierten Belege diese Aufschlüsselung für Ihre Buchhaltung.

Vorgang hinter dem Bankeingang Betrag Zweck in der Buchhaltung
Kundenzahlung 100 € Zuzuordnender Bruttobetrag
Bearbeitungsgebühr 3 € abgezogen Separater Gebührenaufwand
Nettoauszahlung 97 € Abzugleichende Banküberweisung

Verwenden Sie die ausgewiesene Gebühr, statt jede Differenz zwischen Umsatz und Bankeingang als Bearbeitungskosten zu behandeln. Angenommen, die Auszahlung enthält zusätzlich eine Erstattung über 20 € und die ausgewiesene Gebühr bleibt bei 3 €. Bei der Bank gehen 77 € ein. Wer die Differenz über 23 € als Gebühr verbucht, versteckt die Erstattung und weist 20 € zu viel Bearbeitungsaufwand aus.

Die Verkaufsbelege in derselben App ergänzen

Öffnen Sie Sales und erstellen Sie einen CSV- oder XLSX-Export für die betreffenden Bestellungen. Wählen Sie die von Ihrer Buchhaltung benötigten Angaben zu Bestellreferenz, Zahlung, Erstattung und Steuern aus. Speichern Sie die Spaltenauswahl anschließend als Vorlage.

Bewahren Sie die Verkaufsdatei beim Auszahlungsexport auf. Sie hilft Ihrer Buchhaltung, die Kundenzahlung auf Umsatzerlöse und gegebenenfalls vereinnahmte Steuern aufzuteilen. Die Auszahlungsdatei erklärt Gebühren und Geldbewegungen. Datum und Summen können abweichen. Passen Sie den Verkaufsexport deshalb nicht künstlich an den Bankeingang an.

Verwenden Sie nächsten Monat die Spaltenvorlage erneut und bereiten Sie die neuen Auszahlungsbelege vor. So entfällt die wiederholte Spaltenaufbereitung, während jede Gebührenbuchung nachvollziehbar bleibt.

Die Buchung anhand dieser Belege erklären

Ein gängiger Ansatz verwendet ein Shopify-Payments-Verrechnungskonto zwischen Kundenzahlung und Bank. Für das vereinfachte 100-€-Beispiel bilden die vorbereiteten Belege die Grundlage für diese Buchungen.

Beispielbuchung Soll Haben
Shopify-Payments-Verrechnungskonto 100 €
Umsatzerlöse 100 €
Gebühren für Zahlungsabwicklung 3 €
Shopify-Payments-Verrechnungskonto 3 €
Bank 97 €
Shopify-Payments-Verrechnungskonto 97 €

Das Verrechnungskonto erhält 100 € und gibt 3 € an den Gebührenaufwand sowie 97 € an die Bank ab. Für diesen vollständig ausgezahlten Vorgang steht es anschließend bei null. Gleichen Sie den Bankeingang mit dieser Überweisung ab, statt nochmals Umsatz zu buchen oder die Gebühr erneut abzuziehen.

Tatsächliche Buchungen erfordern die korrekte Zuordnung von Steuern, Erstattungen und weiteren Anpassungen. Stimmen Sie Konten und zeitliche Abgrenzung mit Ihrer Buchhaltung ab. LedgerLeaf liefert die Shopify-Belege für diese Entscheidung.

Differenzen zum Monatsende nachvollziehbar halten

Shopifys Payments-Aktivitätsbericht beschreibt Saldenbewegungen und keine Umsatzerlöse für Buchhaltungszwecke. Auszahlungstermine, Rücklagen, ausstehende Vorgänge oder Währungsunterschiede können einen berechtigten Verrechnungssaldo hinterlassen. Halten Sie diese Posten beim LedgerLeaf-Export fest und tragen Sie den erklärten Saldo vor, statt den Umsatz für einen Nullsaldo zu verändern.

Bewahren Sie Shopify-Abonnement- und App-Rechnungen sowie Abrechnungen externer Zahlungsanbieter separat auf. Fallen Steuern auf Bearbeitungsgebühren an, behalten Sie die entsprechenden Steuerbelege und klären Sie die Behandlung mit Ihrer Buchhaltung.

Für die benötigte Vorbereitung bezahlen

Der Shopify-Mini-Tarif von A2X kostet 29 US-Dollar monatlich für bis zu 200 Bestellungen und überträgt Auszahlungsübersichten an Buchhaltungssoftware. Wer Dateien für seine Buchhaltung benötigt, bezahlt damit mehr und muss eine weitere Softwareverbindung verwalten.

LedgerLeaf Pro kostet 5,90 US-Dollar monatlich. Auszahlungsberichte und wiederverwendbare Verkaufsexporte machen es für diese Übergabe zur einfacheren und preiswerteren Wahl. Preise geprüft am 11. Oktober 2026.

Testen Sie LedgerLeaf Pro sieben Tage kostenlos und bereiten Sie vor der nächsten Übergabe an Ihre Buchhaltung die Belege für einen Bankeingang vor.